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Goerk & Fliegner

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Staffing Consultant

1. Juli 2024 by Karl-Heinz Goerk

Berufstätige benötigen einen Xing Account und einen Linkedin Account.

Die 5 Vorteile schnell & einfach erklärt!

In der heutigen digitalen Ära spielen soziale Medien eine entscheidende Rolle in unserem beruflichen Leben. Zwei Business Socialmediaplattformen, die für Berufstätige besonders relevant sind, sind Xing und LinkedIn. Aber warum sollten Berufstätige diese Businessnetzwerke nutzen? In diesem Blogbeitrag gehen wir auf die Gründe ein und beleuchten, wie diese Plattformen insbesondere bei der Jobsuche und dem Jobwechsel von Vorteil sein können und beantworten die Frage, wie vorteilhaft für Arbeitnehmer und Jobsuchende ein Xing Account und / oder ein Linkedin Account ist!

1. Professionelles Networking mit Xing & Linkedin

Einer der Hauptgründe, warum Erwerbsstätige einen Xing Account und LinkedIn Account nutzen sollten, ist das Networking. Beide Plattformen bieten die Möglichkeit, ein umfangreiches berufliches Netzwerk aufzubauen und zu pflegen. Diese Netzwerke sind nicht nur für den aktuellen Job wichtig, sondern auch für zukünftige Karrieremöglichkeiten.

Xing ist vor allem im deutschsprachigen Raum sehr populär und bietet eine Vielzahl von Funktionen, um mit anderen Fach- & Führungskräften in Kontakt zu treten und sich auszutauschen.

LinkedIn hingegen hat eine globale Reichweite und ermöglicht es, internationale Kontakte zu knüpfen und von globalen Karrieremöglichkeiten zu profitieren.

2. Sichtbarkeit und Personal Branding

Ein professionelles Profil auf Xing und LinkedIn erhöht die eigene Sichtbarkeit im beruflichen Umfeld. Durch ein gut gepflegtes Profil können Berufstätige ihre Fähigkeiten und Erfahrungen präsentieren und sich als Experten auf ihrem Gebiet positionieren.

Profilgestaltung: Ein detailliertes und ansprechendes Xingprofil oder Linkedinprofil mit einem professionellen Foto, einer aussagekräftigen Zusammenfassung und vollständigen Informationen zu Berufserfahrung und Fähigkeiten macht einen positiven Eindruck und zieht potenzielle Arbeitgeber und Recruiter an.

Content Sharing: Durch das Teilen von relevanten Inhalten und Beiträgen können Berufstätige ihre Expertise unter Beweis stellen und Aufmerksamkeit in ihrer Branche erregen.

3. Jobangebote und Jobsuche

Sowohl Xing als auch LinkedIn sind hervorragende Business-Plattformen, um auf Jobangebote aufmerksam zu werden, sich auf offene Stellen zu bewerben und von Arbeitsmarktexperten gefunden zu werden.

Job-Suchmaschinen: Beide Plattformen bieten leistungsstarke Suchmaschinen für Stellenangebote, die auf die individuellen Präferenzen und Qualifikationen der Nutzer zugeschnitten sind.

Algorithmen und Empfehlungen: Die Algorithmen beider Plattformen empfehlen regelmäßig relevante Stellenangebote basierend auf den User-Profilinformationen und bisherigen Aktivitäten der Nutzer.

Direkte Bewerbungen: Viele Unternehmen ermöglichen es, sich direkt über Xing oder LinkedIn zu bewerben, was den Bewerbungsprozess vereinfacht und beschleunigt.

4. Kandidatenansprache durch Headhunter und Unternehmen

Ein weiterer wesentlicher Vorteil von Xing und LinkedIn ist die Sichtbarkeit für Headhunter und Personalverantwortliche. Headhunter und Corporate Recruiter nutzen teilweise spezielle Recruitingtools wie den Xing Talentmanager, (neu onlyfy TalentManager) oder der Linkedin Recruiter, mit denen die Suche und Ansprache von potentiellen Bewerbern enorm erleichtert wird.

Passive Rekrutierung: Auch wenn man nicht aktiv auf Jobsuche ist, kann ein gut gepflegtes Profil die Aufmerksamkeit von Headhuntern und Unternehmen erregen, die auf der Suche nach Talenten sind.

Direkte Ansprache: Personalverantwortliche nutzen Xing und LinkedIn, um direkt mit potenziellen Kandidaten in Kontakt zu treten. Dies kann zu interessanten Jobangeboten und Karrieremöglichkeiten führen, die man sonst vielleicht nicht in Betracht gezogen hätte. Bequemer ist der Jobwechsel im heutigen Bewerbermarkt nicht! Daher: Berufstätige benötigen einen Xing Account und einen Linkedin Account!

5. Zugang zu Brancheninformationen und Weiterbildungen

Beide Plattformen bieten Zugang zu einer Fülle von Informationen und Ressourcen, die für die berufliche Weiterentwicklung nützlich sind.

Gruppen und Foren auf Linkedin: Berufstätige können sich in Gruppen und Foren mit anderen Fachleuten austauschen, aktuelle Branchentrends diskutieren und wertvolle Einblicke gewinnen.

Online-Kurse und Webinare: LinkedIn Learning und Xing Events bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung und zum Erwerb neuer Fähigkeiten, die die berufliche Entwicklung fördern.

Fazit

Ein Account bei Xing und LinkedIn ist für Berufstätige aus mehreren Gründen von großer Bedeutung. Sie bieten nicht nur hervorragende Möglichkeiten zum Networking und zur Steigerung der beruflichen Sichtbarkeit, sondern sind auch wichtige Tools für die Jobsuche und den Jobwechsel. Durch die Nutzung dieser Plattformen können Berufstätige ihre Karrierechancen erheblich verbessern und sich langfristig erfolgreich positionieren. Daher sollte jeder Berufstätige die Vorteile von Xing und LinkedIn nutzen, um in der digitalen Arbeitswelt wettbewerbsfähig zu bleiben. Grundsätzlich reicht hierfür ein kostenfreier Linkedin Standardaccount bzw. Xing Basisaccount. Mit Xing Projobs kann man z. B. temporär für die aktivere Jobsuche erweiterte Möglichkeiten (u.a. zusätzliche Felder für Angaben zur Jobsuche, …) nutzen, sich von Recruitern und Unternehmensverantwortlichen noch besser finden und kontakten zu lassen, nach dem Motto: Lass Dich finden! Daher: Berufstätige benötigen einen Xing Account.

Karl-Heinz Goerk

Arbeitsmarktexperte seit 1994

www.goerkundfliegner.de

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4. April 2024 by Karl-Heinz Goerk

Die Bedeutung der Anonymität bei der Zusammenarbeit mit einem Headhunter: Warum Diskretion ein Muss ist

In der heutigen schnelllebigen Arbeitswelt suchen viele Arbeitnehmer nach neuen beruflichen Möglichkeiten. Dabei kann die Unterstützung eines Headhunters von unschätzbarem Wert sein. Doch warum ist es für wechselinteressierte Arbeitnehmer so wichtig, dass ihre Identität bei dieser Suche gewahrt bleibt? Und wie sollte die Vereinbarung zwischen einem Headhunter und einem wechselinteressierten Kandidaten aussehen, um die Anonymität zu gewährleisten? Diesen Fragen wollen wir uns in diesem Blogbeitrag widmen.

Warum ist Anonymität wichtig?

  1. Vertraulichkeit am Arbeitsplatz: Viele Arbeitnehmer möchten aus verschiedenen Gründen, sei es wegen potenzieller Konflikte mit dem aktuellen Arbeitgeber oder aus anderen persönlichen Gründen, ihre Jobsuche diskret halten. Die Offenlegung ihrer Wechselabsichten könnte ihren aktuellen Arbeitsplatz gefährden und unangenehme Situationen am Arbeitsplatz verursachen.
  2. Vermeidung von Vorurteilen: In einigen Fällen könnten Arbeitgeber Vorurteile gegenüber Mitarbeitern haben, die offen nach neuen Möglichkeiten suchen. Dies könnte sich negativ auf aktuelle Projekte oder Beförderungschancen auswirken. Die Anonymität ermöglicht es den Kandidaten, sich auf ihre beruflichen Ziele zu konzentrieren, ohne von möglichen Vorurteilen beeinträchtigt zu werden.
  3. Schutz der Privatsphäre: Die Jobsuche ist eine persönliche Angelegenheit. Viele Kandidaten möchten nicht, dass ihre Kollegen oder Vorgesetzten davon erfahren, bis sie bereit sind, ihre aktuelle Position zu verlassen. Anonymität gibt diesen Kandidaten die Freiheit, ihre berufliche Zukunft diskret zu erkunden, ohne ihre Privatsphäre zu gefährden.

Die Vereinbarung zwischen Headhunter und Kandidat

Bei der Zusammenarbeit mit einem Headhunter sollten wechselinteressierte Kandidaten sicherstellen, dass ihre Anonymität gewahrt bleibt. Hier sind einige wichtige Punkte, die in der Vereinbarung berücksichtigt werden sollten:

  1. Vertraulichkeitsvereinbarung: Bevor Informationen über den Kandidaten mit Arbeitgebern ausgetauscht werden, sollte eine Vertraulichkeitsvereinbarung vereinbart werden. Diese Vereinbarung legt fest, dass der Headhunter die persönlichen und beruflichen Informationen des Kandidaten nicht ohne dessen ausdrückliche Zustimmung weitergibt.
  2. Anonyme Kommunikation: Der Headhunter sollte sicherstellen, dass alle Kommunikationswege mit interessierten Unternehmen, sei es per E-Mail, Telefon oder persönlichem Treffen, diskret und anonym aus Sicht des Kandidaten sind. Dies kann durch ein anonymes Kandidatenkurzprofil gewährleistet werden.
  3. Keine Offenlegung des Arbeitgebers: Der Headhunter sollte verpflichtet sein, den aktuellen Arbeitgeber des Kandidaten nicht zu kontaktieren oder Informationen über die Identität des Kandidaten preiszugeben, es sei denn, dies wird ausdrücklich vom Kandidaten genehmigt.
  4. Klare Kommunikation über den Prozess: Der Headhunter sollte dem Kandidaten klar und transparent den Prozess der Jobsuche und des Bewerbungsverfahrens informieren. Dies umfasst Informationen darüber, wie und wann der Kandidat mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt treten wird und wie der Headhunter den Kandidaten unterstützen wird.

Insgesamt ist die Gewährleistung der Anonymität bei der Zusammenarbeit mit einem Headhunter entscheidend, um die Privatsphäre und berufliche Integrität der wechselinteressierten Kandidaten zu schützen. Durch klare und transparente Vereinbarungen können Kandidaten sicher sein, dass ihre Jobsuche diskret und professionell abläuft, während sie gleichzeitig die Unterstützung und Expertise eines Headhunters nutzen.

Karl-Heinz Goerk

Arbeitsmarktexperte seit 1994

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14. Juli 2023 by Karl-Heinz Goerk

Ghosting im Bewerbungsprozess: Tipps für Arbeitgeber & Personaler

Ghosting ist ein Phänomen, das sich in den letzten Jahren immer weiter verbreitet hat. Es bezeichnet den plötzlichen und unerwarteten Kontaktabbruch ohne Erklärung. Im Bewerbungsprozess kann das bedeuten, dass ein Bewerber sich nicht mehr meldet, z. B. nachdem er zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde.

Es gibt einige Dinge, die Arbeitgeber tun können, um Ghosting zu vermeiden:

  • Schnelligkeit: Antworten Sie möglichst noch am Tag des Bewerbungseingangs, nicht mit einem Autoresponder, sondern mit einer sinnvollen und freundlichen Nachricht. Nennen Sie möglichst ein zeitnahes, konkretes Datum, wann der Bewerber bzw. die Bewerberin wieder kontaktiert wird.
  • Transparenz: Seien Sie transparent und ehrlich im Bewerbungsprozess. Geben Sie den Bewerbern klare Informationen über den Ablauf des Bewerbungsverfahrens und die nächsten Schritte.
  • Laufend: Kommunizieren Sie regelmäßig mit den Bewerbern. Informieren Sie sie über den Status ihrer Bewerbung und beantworten Sie ihre Fragen zeitnah.
  • Wertschätzung: Seien Sie höflich und respektvoll. Auch wenn Sie sich gegen einen Bewerber entscheiden, sollten Sie ihm dies zeitnah mitteilen und sich für seine Zeit bedanken.
  • Bemühen: Zeigen Sie im gesamten Bewerbungsprozess, dass Sie sich um den Bewerber oder die Bewerberin bemühen und echtes Interesse haben. Vermeiden Sie Bedenken und Annahmen!

Negative Beispiele:

  • Es gibt heutzutage immer noch sehr viele Arbeitgeber, die noch nicht richtig realisiert haben, dass sich ein Bewerber oder eine Bewerberin in vielen Fällen die Stelle aussuchen können. Nicht der Arbeitgeber wählt mehr aus, sondern der Bewerber tut dies nach den für Arbeitgeber nur zu gut bekannten Kriterien:
    • Interesse, Qualität, Schnelligkeit, Transparenz, gute Benefits, faires Gehalt, flexible Arbeitszeiten, …
  • Manche Arbeitgeber oder die entsprechend beauftragten Personen sind einfach zu beschäftigt, um sich mit Bewerbern zeitnah zu beschäftigen und sammeln erst einmal einige Bewerbungen, bis man sie bearbeitet.
  • Andere haben keine Zeit, alle Bewerbungen qualitativ zu sichten und strukturiert zu bewerten
  • Wieder andere Arbeitgeber sind nicht interessiert an den Qualifikationen des Bewerbers.
  • Wieder andere Betriebe führen Eignungsinterviews, in denen jeder Bewerber bzw. jede Bewerberin gleich merkt, dass der Unternehmensvertreter weder vorbereitet ist noch eine positive Atmosphäre erzeugen kann. Wenn der Interviewer wie ein TÜV-Prüfer rüber kommt, der nur nach Fehlern sucht, hat man als Betrieb bereits verloren.
  • Und dann gibt es noch die Arbeitgeber, die das „karierte Maiglöckchen“ suchen, also sich sehr auf fachliche Qualifikationen beschränken, welche die meisten BewerberInnen nicht haben, anstatt das Augenmerk auf die persönliche Qualifikation zu lenken und sich die Frage zu stellen, wie kann es gelingen, fehlende fachliche Dinge zu vermitteln?
  • Und schließlich gibt es auch Arbeitgeber oder beauftragte Personen im Betrieb, die einfach keine Lust haben, mit Bewerbern oder -Innen zu kommunizieren.

Durch diese Tipps können Sie die Wahrscheinlichkeit von Ghosting im Bewerbungsprozess verringern und BewerberInnen eine positivere Erfahrung bieten.

Hier sind noch einige zusätzliche Tipps für Arbeitgeber:

  • Verwenden Sie eine Bewerbermanagement-Software. Eine solche Software kann Ihnen helfen, den Überblick über Ihre Bewerbungen zu behalten und den Bewerbern regelmäßig Updates zu geben.
  • Setzen Sie sich und Ihrem Team Fristen für den Bewerbungsprozess. Dies hilft Ihnen, den Prozess zu strukturieren und sicherzustellen, dass alle Bewerber fair und gleich behandelt werden.
  • Bewerten & dokumentieren Sie die Bewerbungsunterlagen strukturiert & sorgfältig. Dies hilft, potenzielle Kandidaten frühzeitig zu identifizieren und die Anzahl der Bewerber zu reduzieren, mit denen Sie sich in Verbindung setzen wollen.
  • Führen Sie angenehme und wohlwollende Vorstellungsgespräche oder Jobinterviews, damit der Bewerber hinterher mit einem guten Gefühl aus dem Gespräch geht, auch wenn es nicht passt.

Durch die Umsetzung dieser Tipps können Sie den Bewerbungsprozess effizienter gestalten und die Wahrscheinlichkeit von Ghosting verringern.

Ihr strategischer Arbeitsmarktexperte

Um im dynamischen Arbeitsmarkt die passenden Talente zu gewinnen, brauchen Sie einen erfahrenen Partner an Ihrer Seite. Goerk & Fliegner Personalmanagement unterstützt Unternehmen in allen Phasen der Personalgewinnung. Mit individuellen Recruiting-Lösungen und fundierter Arbeitsmarktkenntnis helfen wir Ihnen, qualifizierte Fach- und Führungskräfte für Ihr Unternehmen zu finden. Lassen Sie uns gemeinsam den Weg zu Ihrem zukünftigen Erfolg gestalten – kontaktieren Sie uns per E-Mail oder Telefon. Wir behandeln Ihr Anliegen stets diskret und vertraulich.

Karl-Heinz Goerk

Arbeitsmarktexperte seit 1994

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8. Mai 2023 by Karl-Heinz Goerk

Wertschätzung am Arbeitsplatz: Warum sie wichtig ist und wie sie umgesetzt werden kann

Ein Arbeitsplatz, an dem die Mitarbeiter sich geschätzt fühlen, ist ein Ort, an dem die Produktivität, die Arbeitszufriedenheit und das Engagement der Mitarbeiter auf einem hohen Niveau sind. Eine angemessene Wertschätzung kann den Unterschied zwischen einem Mitarbeiter, der sich als Teil des Teams fühlt und bereit ist, alles für das Unternehmen zu geben, und einem Mitarbeiter, der nur eingeschränkt seine Arbeit macht, ausmachen. In diesem Blogbeitrag werden wir uns näher damit befassen, warum Wertschätzung am Arbeitsplatz wichtig ist und wie sie umgesetzt werden kann.

Warum ist Wertschätzung am Arbeitsplatz wichtig?

1. Erhöht die Motivation und die Arbeitszufriedenheit

Mitarbeiter, die sich wertgeschätzt fühlen, sind in der Regel motivierter und zufriedener mit ihrer Arbeit. Wenn sie das Gefühl haben, dass ihre Arbeit von ihren Vorgesetzten und Kollegen anerkannt und geschätzt wird, fühlen sie sich wertvoll und sind eher bereit, sich für das Unternehmen einzusetzen und sind leistungsbereiter.

2. Fördern das Engagement und die Loyalität

Mitarbeiter, die das Gefühl haben, dass ihre Arbeit geschätzt wird, sind in der Regel auch engagierter und loyaler gegenüber ihrem Arbeitgeber. Sie fühlen sich als Teil des Teams und sind eher bereit, zusätzliche Anstrengungen zu unternehmen, um sicherzustellen, dass das Unternehmen erfolgreich ist.

3. Senkt die Fluktuation

Wenn Mitarbeiter das Gefühl haben, dass ihre Arbeit nicht geschätzt wird, sind sie eher bereit, das Unternehmen zu verlassen. Eine angemessene Wertschätzung kann dazu beitragen, die Fluktuation zu reduzieren, da die Mitarbeiter sich als Teil des Teams fühlen und bereit sind, sich langfristig für das Unternehmen zu engagieren.

Wie kann Wertschätzung am Arbeitsplatz umgesetzt werden?

1. Anerkennung und Lob

Eine der einfachsten Möglichkeiten, Wertschätzung am Arbeitsplatz zu zeigen, ist durch Anerkennung und Lob. Einfache Worte wie „gut gemacht“ oder „vielen Dank für Ihre harte Arbeit“ können einen großen Unterschied machen und die Mitarbeiter dazu ermutigen, sich weiterhin für das Unternehmen einzusetzen.

2. Flexible Arbeitsbedingungen

Eine weitere Möglichkeit, Wertschätzung am Arbeitsplatz zu zeigen, ist durch flexible Arbeitsbedingungen. Eine flexible Arbeitszeitgestaltung oder die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, kann den Mitarbeitern das Gefühl geben, dass ihre Bedürfnisse und ihr Wohlbefinden geschätzt werden.

3. Weiterbildung und Entwicklungsmöglichkeiten

Eine Investition in die Weiterbildung und Entwicklung der Mitarbeiter ist eine weitere Möglichkeit, Wertschätzung am Arbeitsplatz zu zeigen. Wenn die Mitarbeiter das Gefühl haben, dass das Unternehmen in ihre Fähigkeiten investiert, werden sie sich wertgeschätzt fühlen und bereit sein, sich für das Unternehmen einzusetzen.

4. Mitarbeiterbefragungen

Mitarbeiterbefragungen können eine wertvolle Methode sein, um das Feedback der Mitarbeiter zu erhalten und zu zeigen, dass ihre Meinungen und Bedenken wichtig sind. Indem Sie auf das Feedback der Mitarbeiter reagieren und Änderungen vornehmen, können Sie zeigen, dass Sie ihre Beiträge und Erfahrungen wertschätzen und ihnen eine Stimme geben.

5. Mitarbeiterbeteiligung

Eine weitere Möglichkeit, Wertschätzung am Arbeitsplatz zu zeigen, ist durch Mitarbeiterbeteiligung. Indem Sie Ihre Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse einbeziehen und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Ideen und Vorschläge einzubringen, können Sie zeigen, dass Sie ihre Beiträge und Meinungen wertschätzen.

6. Soziale Anerkennung

Die öffentliche Anerkennung von Leistungen kann auch eine wertvolle Form der Wertschätzung am Arbeitsplatz sein. Wenn ein Mitarbeiter eine herausragende Leistung erbracht hat, kann eine öffentliche Anerkennung vor dem gesamten Team oder Unternehmen dazu beitragen, dass sich der Mitarbeiter wertgeschätzt fühlt und das Gefühl hat, dass seine Arbeit von anderen gesehen und geschätzt wird.

7. Haltung

Insgesamt ist die Haltung eines Unternehmens gegenüber seinen Mitarbeitern ein entscheidender Faktor für den Erfolg und das Wohlbefinden des Unternehmens und seiner Mitarbeiter. Es ist wichtig, dass Unternehmen eine positive Haltung gegenüber ihren Mitarbeitern einnehmen, indem sie sie wertschätzen, respektieren und ihnen die notwendigen Ressourcen und Möglichkeiten zur Verfügung stellen, um ihre Arbeit erfolgreich zu erledigen. Vorbildfunktion: Die Geschäftsleitung sollte eine positive Haltung gegenüber der Belegschaft vorleben, indem sie selbst respektvoll und wertschätzend mit den Mitarbeitern umgeht. Die Geschäftsleitung sollte das Unternehmen als Team betrachten und gemeinsam mit den Mitarbeitern arbeiten, um gemeinsame Ziele zu erreichen.

Fazit

Insgesamt ist die Wertschätzung am Arbeitsplatz ein entscheidender Faktor für das Wohlbefinden und die Motivation der Mitarbeiter. Eine angemessene Wertschätzung kann dazu beitragen, die Arbeitszufriedenheit, das Engagement und die Loyalität der Mitarbeiter zu erhöhen und die Fluktuation zu reduzieren. Es gibt viele Möglichkeiten, Wertschätzung am Arbeitsplatz umzusetzen, von einfachen Worten der Anerkennung und des Lobes bis hin zu flexiblen Arbeitsbedingungen, Mitarbeiterbeteiligung und Investitionen in die Weiterbildung und Entwicklung der Mitarbeiter. Indem Sie die Wertschätzung am Arbeitsplatz fördern, können Sie ein Umfeld schaffen, in dem sich Ihre Mitarbeiter geschätzt und motiviert fühlen und bereit sind, sich langfristig für das Unternehmen einzusetzen. Diese Mitarbeiter haben Freude an ihrer Arbeit und sind weniger krank.



Karl-Heinz Goerk

Arbeitsmarktexperte seit 1994

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6. Mai 2023 by Bernd Fliegner

10 rhetorische Tipps für die erfolgreiche Gehaltsverhandlung

  1. Verwenden Sie positive Formulierungen: Vermeiden Sie negative Begriffe oder Aussagen und verwenden Sie stattdessen positive Formulierungen, um Ihre Argumente zu unterstützen.
  2. Verwenden Sie rhetorische Fragen: Stellen Sie Fragen, die Ihr Gegenüber dazu bringen, Ihre Argumente zu unterstützen oder zu bestätigen.
  3. Verwenden Sie emotionale Sprache: Verwenden Sie Worte, die Emotionen auslösen, um Ihre Argumente zu verstärken und das Interesse und die Aufmerksamkeit Ihres Gegenübers zu gewinnen.
  4. Verwenden Sie Zahlen und Fakten: Verwenden Sie Daten, Statistiken und Fakten, um Ihre Argumente zu untermauern und Ihre Gehaltsvorstellungen zu begründen.
  5. Mit Beispielen arbeiten: Wenn Sie über Leistungen oder Erfolge sprechen, helfen konkrete Beispiele, um Argumente zu untermauern.
  6. Verständnis: Es ist wichtig, in einer Gehaltsverhandlung auch Verständnis für die Perspektive des Arbeitgebers zu zeigen. Hören Sie geduldig zu, was er oder sie zu sagen hat und zeigen sie, dass Sie seine oder ihre Bedenken verstehen. Wenn Sie Verständnis zeigen, kann das helfen, die Atmosphäre der Verhandlung zu verbessern und die Chancen auf eine erfolgreiche Einigung zu erhöhen.
  7. Selbstbewusst: Es ist wichtig, in einer Gehaltsverhandlung selbstbewusst aufzutreten. Seien sie klar und deutlich in Ihren Argumenten und stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Position gut vertreten können. Wenn Sie selbstbewusst auftreten, zeigen Sie Ihrem Gesprächspartner, dass Ihre Fähigkeiten und Leistungen wertvoll sind und dass Sie bereit sind, für Ihre Ziele einzutreten.
  8. Verwenden Sie Metaphern und Anekdoten: Verwenden Sie Bilder und Metaphern, um Ihre Argumente zu veranschaulichen und zu verdeutlichen. Erzählen Sie kurze Geschichten, die Ihre Argumente unterstützen und Ihre Leistungen und Erfolge veranschaulichen.
  9. Verwenden Sie Humor: Verwenden Sie humorvolle Anekdoten oder Bemerkungen, um das Gespräch aufzulockern und eine positive Atmosphäre zu schaffen.
  10. Verwenden Sie den „Call-to-Action“: Fordern Sie am Ende der Verhandlung eine konkrete Reaktion oder Entscheidung, um sicherzustellen, dass Sie Ihre Ziele erreichen und Ihre Gehaltsvorstellungen erfüllt werden.
Bernd Fliegner

Arbeitsmarktexperte seit 19994

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5. Mai 2023 by Bernd Fliegner

Tipps für die erfolgreiche Gehaltsverhandlung

Hier sind einige Tipps von den Arbeitsmarktexperten aus Hannover, die Ihnen bei der Vorbereitung und Durchführung einer erfolgreichen Gehaltsverhandlung helfen können:

Bereiten Sie sich gut vor: Eine Gehaltsverhandlung ist ein kommunikativer Prozess, je besser man sich darauf vorbereitet, desto größer sind die Erfolgsaussichten. Bereiten Sie sich auf mögliche Gegenargumente vor, versuchen Sie sich in Ihr Gegenüber zu versetzen und entwickeln Sie gute und überzeugende Argumente für eine Gehaltserhöhung. Rhetorik ist eine Fähigkeit, die man lernen und entwickeln kann, sie wird niemanden in die Wiege gelegt.

Recherchieren Sie: Informieren Sie sich gründlich über die Gehaltsnormen in Ihrer Branche, Ihrem Berufsfeld und Ihrer Region. Verwenden Sie dazu Gehaltsrecherchetools, Berichterstattung über Branchentrends oder sprechen Sie mit Fachleuten in Ihrer Branche, um eine realistische Vorstellung von angemessenen Gehaltsvorstellungen in Abhängigkeit Ihrer Berufserfahrung, der Größe des Unternehmens und der Branche zu erhalten.

Betonen Sie Ihren Wert: Bereiten Sie eine Liste Ihrer Leistungen, Erfolge und Beiträge für das Unternehmen vor. Zeigen Sie auf, wie Ihre Arbeit das Unternehmen positiv beeinflusst hat und welchen Mehrwert Sie bringen. Argumentieren Sie überzeugend, warum Sie eine Gehaltserhöhung oder ein höheres Gehalt verdienen.

Praktizieren Sie Ihre Verhandlungsfähigkeiten: Üben Sie im Voraus, wie Sie Ihre Argumente präsentieren und auf mögliche Gegenargumente reagieren können. Seien Sie klar, selbstbewusst und professionell in Ihrer Kommunikation.

Berücksichtigen Sie auch andere Vergünstigungen: Gehalt ist nicht das Einzige, was verhandelbar ist. Denken Sie auch an andere Vergünstigungen oder Benefits wie flexible Arbeitszeiten, zusätzliche Urlaubstage, bezahlte Fortbildungsmöglichkeiten, Dienst-E-Bike, Fahrtkostenzuschuss, 4-Tage-Woche oder Bonuszahlungen, die für Sie von Wert sein könnten.

Seien Sie realistisch: Stellen Sie sicher, dass Ihre Gehaltsvorstellungen angemessen und realistisch sind, basierend auf Ihrer Erfahrung, den Marktbedingungen und dem Unternehmen, für das Sie arbeiten. Übertreiben Sie nicht und bleiben Sie sachlich in Ihrer Verhandlung. Gehaltserhöhungen im Bereich von 5-10% sind sicher eher realistisch.

Zeigen Sie Flexibilität: Wenn Ihr jetzt Arbeitgeber nicht in der Lage ist, Ihre Gehaltsforderungen zu erfüllen, zeigen Sie Flexibilität und Offenheit für alternative Lösungen, wie z. B. eine gestaffelte Gehaltserhöhung oder eine Überprüfung zu einem späteren definierten Zeitpunkt.

Bleiben Sie professionell: Behalten Sie einen professionellen Ton während der Verhandlung bei, auch wenn es zu Diskussionen oder Meinungsverschiedenheiten kommt. Vermeiden Sie negative oder emotionale Ausbrüche, bleiben Sie respektvoll und höflich. Drohen Sie nicht!

Bereiten Sie sich auf verschiedene Szenarien vor: Überlegen Sie im Voraus, welche Alternativen Sie in Betracht ziehen würden, falls Ihre Gehaltsforderungen nicht erfüllt werden. Das kann eine Strategie für einen Kompromiss, eine Überlegung zu anderen Vergünstigungen oder auch die Vorbereitung auf eine andere Karriereoption beinhalten.

Leicht oder schwer: Eine Gehaltsverhandlung wird umso leichter, wenn Sie in Ihrem Job gute Leistungen erbringen und sich für das Unternehmen einsetzen. Wenn Sie in Mitarbeitergesprächen oder hin und wieder von Vorgesetzten dies bestätigt bekommen, haben Sie bereits gute Anknüpfungspunkte. Wenn Sie eher zur anderen Kategorie gehören, wird es naturgemäß schwerer…

Follow-up: Nach der Verhandlung ist es wichtig, professionell zu bleiben und die Entscheidung des Arbeitgebers zu akzeptieren. Wenn eine Gehaltserhöhung oder andere Vereinbarungen getroffen wurden, stellen Sie sicher, dass diese schriftlich festgehalten und termingerecht umgesetzt werden. Setzen Sie sich bereits jetzt einen Termin für den nächsten Anlauf in 6 oder 12 Monaten.

Gehaltsverhandlungen können herausfordernd sein, aber mit einer guten Vorbereitung, einer überzeugenden Argumentation und einer professionellen Herangehensweise können Sie Ihre Chancen auf Erfolg verbessern. Viel Erfolg bei Ihrer nächsten Gehaltsverhandlung wünscht …

Bernd Fliegner

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